Patienteninformationen
Karpaltunnelsyndrom (KTS)
Beim Karpaltunnelsyndrom (=KTS) wird der Mittelnerv durch festes Gewebe eingeklemmt.
Zeichen eines KTS sind u.a. brennende Schmerzen (häufig nachts), die eventuell bis zur Schulter ausstrahlen, Kälte- oder Taubheitsgefühl oder Kraftlosigkeit der Hand. Die andauernde mechanische
Reizung führt zu einer Schädigung des Nervs und muss operativ beseitigt werden. Bei der Operation wird der Nerv durch Spaltung eines Bandes am Handgelenk entlastet. Nach der Operation sind die
Schmerzen meist schlagartig beseitigt. Gefühlsstörungen bilden sich normalerweise innerhalb mehrerer Wochen zurück.
1. Durchtrennungslinie des Bandes
2. Einengendes Band
4. Mittelnerv
5,6. Sehnen
Querschnitt durch das Gewebe am Handgelenk
Median N. = Mittelnerv
Die Operation wird in der Regel ambulant, d. h. ohne stationären Aufenthalt, und mit örtlicher Betäubung ausgeführt.
Die Operation dauert etwa 10-15 Minuten.
Nach der Operation wird für etwa 3-5 Tage eine Schiene zur Ruhigstellung des Handgelenkes getragen. Nach etwa 12-14 Tagen werden die Fäden gezogen.
Ab diesem Zeitpunkt kann die Hand dann wieder zunehmend belastet werden.
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