Brustimplantate und Krebs
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) hat über einen möglichen Zusammenhang zwischen mit Kochsalzlösung bzw. mit Silikongel gefüllten Brustimplantaten und der Entstehung eines anaplastischen großzelligen Non-Hodgkin-Lymphoms (ALCL) berichtet. Sie ist der Meinung, dass Frauen mit Brustimplantaten möglicherweise ein sehr gering erhöhtes Risiko für ein ALC-Lymphom aufweisen. Weltweit seien bei geschätzten 5- 10 Millionen Frauen mit Brustimplantaten etwa 60 Fälle verzeichnet worden.
Zur Aufklärung eines möglichen Zusammenhangs sind weitere Untersuchungen notwendig.
Aus Deutschland wurden dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bislang keine entsprechenden Vorkommnisse gemeldet.
Die offizielle Stellungnahme des BfArM finden Sie unter: Empfehlungen des BfArM
Die offizielle Stellungnahme des amerikanischen Gesundheitsministeriums finden Sie unter:
Schließlich die Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) zum Thema: Brustimplantate und Krebs.